Warum ändert sich nichts?

Es ist nun schon einige Zeit her, dass meine Familie in ihr Unglück stürzte, da wollte ich mich mit einer kleinen Rückschau zu Wort melden.

Es gab mittlerweile viele Gespräche und Gutachten.

Es wurden mittlerweile drei Gutachten erstellt. Alle drei kamen zu dem Schluss, dass je nach Berechnung meine Schwester 160.000 bis 240.000 Euro mehr erhalten hat als ich. Es gab mehrere Gespräche mit Anwälten, Immobilienmaklern und Freunden. Alle sind der Meinung, dass etwas komplett schief gegangen ist. Die Aussagen werde ich in einem späteren Blogeintrag veröffentlichen.

Nun könnte man meinen, wenn die Fakten so klar auf dem Tisch liegen, kann es endlich zu einer Aussprache kommen. Aber irgendwie geht es nicht weiter…

Die Sache mit meinem Vater

Durch ein Gespräch mit dem besten Freund meines Vaters hat sich das Verhältnis zwischen uns beiden normalisiert. Er hat, mir glaubhaft geschildert, in welchen Druck mein Vater durch mein Schwester und meine Mutter gerät, sobald er versucht für Gerechigkeit und Fairness zu kämpfen. Mein Vater ist 74 und bekam, kurz nachdem er das Ausmaß der Schenkung erkannte und von der Affäre meiner Mutter erfuhr, einen Herzinfarkt. Darum versuche ich ihn von der Geschichte fern zu halten.

Die Sache mit meiner Mutter

Meine Mutter erzählt meist, es wäre alle fair abgelaufen und jedes Kind hat wie besprochen gleich viel bekommen. Wenn man sie auf die Gutachten hinweist, ändert sie ihre Argumentation und behauptet, ich wäre mit allem einverstanden gewesen. Was beides nichts mit der Realität zu tun hat (Im Blogeintrag wie alles begann inklusive Beweise nachzulesen).

Ich habe mittlerweile viel im Freundes- und Verwandschaftskreis meiner Mutter gesprochen. Alle finden unfassbar was ablief und spiegeln auch meiner Mutter wieder, wie ungerecht das Erbe aufgeteilt wurde. Die Frage ist, warum glaubt meine Mutter ihren besten Freunden nicht, warum glaubt Sie ihrer Schwester nicht, warum glaubt Sie den drei Gutachtern nicht, warum glaubt sie ihrem Sohn nicht? Nun muss ich etwas spekulieren, aber es muss neben meiner Schwester noch eine weitere Person zu geben, die verhindert, dass es zu einer Annäherung kommt. Diese Person bestärkt meine Mutter in der Lügenwelt meiner Schwester zu bleiben. Ich bin mir sicher, diese Person kann nur ihr Liebhaber sein.

Die Sache mit dem Liebhaber meiner Mutter

Ich habe ihn leider nur einmal bisher getroffen – und das auch nur per Zufall, da Herr Roth mich zunächst nicht in seine Wohnung zu einer Aussprache lassen wollte. Ein Nachbar hat mich dann in das Mehrfamilienhaus gelassen. Als ich dann bittend vor seiner Wohnungstür stand, hat er mich doch reingelassen. Ein augenscheinlich sehr netter Mensch, der aber auch nicht so genau versteht was es mit einem lebenslangen Wohnrecht auf sich hat, und was der Unterschied zwischen einer Immobilie mit und einer Immobilie ohne Wohnrecht ist. Bei dem Gespräch kam auch heraus, dass er von meiner Schwester getäuscht wurde, er ging als er meiner Mutter und Schwester die 100.000 Euro heimlich lieh, davon aus, dass ich mit der Schenkung einverstanden war. Er sagte, er wollte mit seinem „Überbrückungskredit“ nur helfen. Jedenfalls hatte ich ihn bei meinem Besuch gebeten sich die Gutachten anzusehen und sich ein eigenes Bild zu machen. Mittlerweile weiß ich auch, dass er ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Schwester pflegt. Ich gehe davon aus, dass er nach wie vor meine Mutter darin bestärkt, dass alles fair und korrekt ablief und damit als einziger die Schenkung an meine Schwester bei meiner Mutter verteidigt.

Die Sache mit meiner Schwester

Die lasse ich hier außen vor. Sie hat mit 45 Jahren ausgesorgt. Abbezahltes Haus für 550.000 Euro. Unterhalt von zwei extrem gut verdienenden Kindsvätern. Der eine ist vermutlich Millionärserbe (Betrieb in Landsberg).

Die Sache mit mir selbst

Ich selbst – Das Emotionale

Ich bin vollig ratlos, wie es zwischen mir und meiner Mutter weitergehen soll. Ihr Liebhaber und meine Schwester bestärken Sie weiterhin an den Lügen festzuhalten. Soll ich die Lügen akzeptieren und sagen, stimmt es war alles fair ich war einverstanden mit allem? Oder soll ich weiter wie es mir der Beste Freund meines Vaters geraten hat den Kontakt zu meiner Mutter abbrechen?

Ich selbst – Das Faktische

Ich zahle nach wie vor den Kredit (120.000 Euro) für den Hauskauf meiner Schwester ab und wohne in Miete und werde mir deshalb nie ein Eigenheim für mich und meine Kinder leisten können. Im schlimmsten Fall muss ich auch noch für die Pflegekosten meiner Mutter aufkommen, die ihre Altersvorsorge an ihre Tochter verschenkt hat.

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